Mittwoch, 8. Oktober 2014

Erfahrungsbericht von Chrissi

Guten Abend ihr Lieben,

da ich ja inzwischen aktiver Teil dieses Blogs geworden bin und die Message, die Alex euch mit auf den Weg gibt, selbst vertrete und voll dahinter stehe, möchte ich euch auch erzählen, warum und wie alles bei mir kam.

Spektakuläre Vorher-Nachher-Bilder gibt es von mir keine. Als Kind war ich immer sehr dünn, habe mit 4 Jahren angefangen, Ballett zu tanzen, mit 10 Modern und mit 14 Hip-Hop. Ich war immer in Bewegung, war viel draußen auf dem Spielplatz, meine Eltern haben jeden Sonntag einen langen Spaziergang mit uns gemacht, mein Papa hat irgendwann Radtouren gestartet - im Grunde saß ich nie still. Und wenn ich das mal tat, dann nur um zu Essen. Essen ist ja so 'ne Sache... Manche Menschen essen, damit sie leben. Ich lebe, damit ich esse. Fragt mal Alex, was ich alles verdrücken kann, wenn's mir schmeckt - er kann es manchmal immer noch nicht fassen. Aber zurück zu meinem jugendlichen Ich.
Auch als Teenie bin ich nie über Konfektionsgröße 36 hinausgewachsen. Nur sagt das nicht allzu viel aus, finde ich (wie man auf dem Bild sieht). Mit 17 hat mein Papa mich im Urlaub zum ersten Mal ins Hüftgold gekniffen und gesagt: "Mäuschen, wenn du so weitermachst, passt dir die Jeans nicht mehr lang."
2009. Nicht stolz drauf!
Das war die Phase, in der die Hormone verrückt gespielt haben, ich dank sechs Wochen Sommerferien kein Training hatte und Omas Essen genossen habe. Und dann waren da natürlich noch der Alkohol, der in die legale Nähe rückte und die Zigaretten. Dann kam mein Abi und damit die feierwütigste Zeit. Ich bin im Nachhinein nicht stolz darauf, ganz im Gegenteil. Inzwischen schockiert es mich, was ich meinem Körper angetan habe. Alkohol über Alkohol, eine Schachtel Zigaretten den Abend, durchzechte Nächte, Partyurlaube und maaaaassig schlechtes Essen. Auch in der Zeit habe ich nicht wirklich arg zugenommen (zumindest gewichtsmäßig), aber ich war alles andere als gesund. Am meisten hat man das meiner Haut und meinen Oberschenkeln angesehen, aber von denen können wir Frauen glaube ich alle ein Lied singen.

Mit dem Jahr 2012 kam ein Wandel für mich und er nannte sich Alex. Wir kennen uns schon länger, aber das war die Zeit, in der wir enger zueinander kamen. Mit der Trennung von meinem Ex-Freund habe ich endlich und Gott sei Dank aufgehört zu rauchen und mit dem Buch The Secret, das Alex mir damals geschenkt hat, habe ich eine neue Seite am Leben entdeckt: Wir alle haben unser Leben, unsere Welt in unseren eigenen Händen. Wir schaffen, was wir haben. Wir sind die Welt und wir können sie nur dann verbessern, wenn wir erst einmal uns selbst verbessern, das heißt, wenn wir uns bewusst machen, wie gut es uns geht und das bewusst zu schätzen lernen.
Und jetzt mal ehrlich; wenn man neben so einem Hottie im Freibad liegt oder abends beim Weggehen neben ihm steht, dann möchte man selbst auch ein bisschen knackiger aussehen! Mit unserer Beziehung fing also bei mir auch das regelmäßige Training und die Ernährungsumstellung an (womit ich dann sogar meine Mädels an der Uni angesteckt habe).

Angefangen habe ich erst einmal mit Ganzkörpertraining (Squats, Lattziehen, Brustpresse) und habe lediglich begonnen, die ganz schlimmen Sachen beim Essen wegzulassen (Fertigessen, Schokokekse und ähnliches). Als er meinte, 3 Übungen und das wars, war meine Reaktion, wie wahrscheinlich bei den meisten von euch: Paaahaha, das schaff ich mit links. Ja genau, nichts wars. Es war hart und ich hatte Muskelkater bis zum Geht nicht mehr. Nach ein paar Wochen bin ich dazu übergegangen, Zucker komplett von meinem Speißeplan zu nehmen und süße seither nur noch mit Stevia, Honig oder Agavensirup. Ich habe aufgehört Brot zu essen und bin auf LowCarb-Brot umgestiegen. Fertige Fruchtjogurtzubereitungen wurden aus dem Kühlschrank verbannt und es gab nur noch natürlichen griechischen Jogurt. Und dann waren da plötzlich Veränderungen, überall, sogar an den Stellen, die ich gar nicht bewusst oder explizit trainiert habe. Anfangs haben nur Alex und ich sie gesehen, doch mit der Zeit auch meine Eltern und Freunde. Ich sah gesünder aus, meine Haltung hat sich wieder verbessert, meine Rückenschmerzen sind weggegangen und meine Jeans saßen plötzlich so gut! Und im Sommer 2013 dachte ich mir dann: Wenn ich mit so wenig Aufwand so viel erreichen kann, was passiert dann erst, wenn ich mich wirklich reinhänge? 5 Wochen Low Carb, 3 Liter Wasser am Tag und knallhartes Training (und jede Woche ein unsagbares Cheatmeal). Ich war der glücklichste Mensch auf der Erde. Gewicht hab ich kaum abgenommen, aber darum gings mir ja auch nicht. Ich hatte auf einmal einen Bauchmuskelansatz!! Und mein Po war so rund, meine Oberschenkel so glatt, meine Arme hatten eine schöne Form und hingen nicht mehr nur vor sich hin. Ich war zufrieden mit mir und ich wollte mich nie wieder anders fühlen. Ich gehe inzwischen so gern ins Training und ich liebe den Muskelkater, den ich danach habe, denn ich weiß, ich tu was Gutes für mich und mein Aussehen.

Obwohl ich, seit ich mit Alex zusammen bin, sehr auf meine Ernährung achte und regelmäßig Sport mache, habe auch ich meine Ups and Downs, vor allem in den Prüfungsphasen. In meiner Studentenbude ist das nicht mal so das Problem, da ich alleine wohne, bestimme ich durch meinen Einkauf, was nachher zum Essen da ist. Süßigkeiten oder Fertiges kaufe ich gar nicht erst, damit ich nicht in Versuchung komme. Zu Hause ist das was anderes, da vergreif ich mich im Stress gern mal an Papas Keksen oder dem Essen von Alex' Mama. Aber werde ich davon wirklich dick? Definitiv nein. Werde ich davon schwammig, fühle mich irgendwann wie ein Walroß und bin für nichts mehr zu gebrauchen? Oh ja leider. Mein Körper zieht sofort Wasser ins Gewebe, ich bekomme einen Blähbauch vom Gluten und schlechte Haut vom Zucker. Und meine Laune und mentale Fitness wandern in den Keller - ich bin dauermüde, schlecht gelaunt und bekomme noch mehr Gelüste. Aber durch Alex hab ich gelernt, dass ich das schnell und einfach in den Griff kriegen kann - mit ein wenig Disziplin, viel Wasser und den richtigen Wunderhelfern, die ihr ja inzwischen kennt: Koka, Zimt, Mandeln, viel frisches Obst und Gemüse und die richtige Menge Eiweiß.

Diesen Sommer. Verdammt stolz drauf :)
Inzwischen kann ich glaube ich behaupten, es ziemlich gut im Griff zu haben. Ausnahmen bestätigen jede Regel, auch ich habe Tage, wo ich mich mit einem Glas Weißwein und einer Schüssel Schokoladeneis vor den Fernseher setze. Aaaber dafür trink ich am nächsten Tag mehr Wasser und esse weniger Carbs und dann kommt das alles schon in die Waage. Denn wenn ich was gelernt habe von Alex (neben all dem Ernährungs- und Trainingszeug), dann, dass meine Gedanken eine enorme Kraft haben, eine Macht, wie wir es uns kaum vorstellen können. Ihr kennt alle den Placebo-Effekt - im Grunde ist das ganze Leben ein rießiges Placebo. Konzentriert euch auf das Gute und Schöne, seid dankbar für euern Körper und eure Gesundheit und haltet euch vor Augen, wo ihr hinmöchtet. Seid mental schon dort. Glaubt daran und hört auf zu nörgeln und zu zweifeln. Tut euch, euerm Körper und eurer Umwelt Gutes und ihr werdet Gutes zurückbekommen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend, genießt ihn und lassts euch gut gehen :)
Liebe Grüße
eure Chrissi

Kommentare:

  1. Hallo Chrissi, da kannst du wirklich stolz auf dich sein!! Deine Figur ist wirklich toll. :)
    Mein Problem ist nicht die mangelnde Bewegung sonder meine Schokosucht :D Aber vielleicht schaffe ich es davon weg zukommen durch eure tolle Motivation!!

    AntwortenLöschen
  2. Huhu,
    danke für den Post, das ist wirklich schön geschrieben. Ich glaube nämlich auch daran, dass man das bekommt an das man glaubt, dafür 'arbeitet' man dann nämlich viel lieber und macht Dinge nebenbei, die andere schon anstrengend finden und dadurch fällt so viel so leicht. :)
    Dein Körper ist wirklich klasse, darauf kannst du zu Recht stolz sein.
    Lieben Gruß, Anna

    AntwortenLöschen