Mittwoch, 14. Mai 2014

Der Erfahrungsbericht von Jan - wie er mit meinen Tipps zu seinem fitteren Ich kam

Ich habe einen meiner besten Freunde darum gebeten, seine Erfahrungen mit meinem Trainings- und Ernährungsplan ehrlich mit euch zu teilen. So könnt ihr sehen, dass meine Prinzipien nicht nur bei mir funktionieren, sondern dass jeder damit zum Erfolg kommen kann.

Deshalb hier der Bericht von meinem guten Freund Jan:


"Guten Abend liebe Blogleser,

Alex hat mich gebeten einen Gästebeitrag für seinen Fitnessblog zu schreiben, da ich  mich seit Ende November letzten Jahres unter seinen Instruktionen ernähre und nach seinen Vorgaben trainiere.
Als aller erstes hier ein RIESEN Dankeschön an dich, Alex! Für die Zeit die du in mich und meine immer wieder neu aufkommenden Fragen investiert hast und die Motivation, für die du passiv verantwortlich bist.

Wo fange ich an? Vermutlich erst einmal bei mir: Ich heiße Jan, werde im Juli 27 Jahre alt und war in den vergangen Jahren sehr couchpotatomäßig unterwegs. Da ich seit ca. zwei Jahren hauptberuflich als DJ meine Brötchen verdiene und unter der Woche viel Freizeit habe, waren ein unstrukturierter Tagesablauf, die damit verbundene unregelmäßige Ernährung und auch eine gewisse Trägheit quasi vorprogrammiert. Als Jugendlicher war ich sportlich sehr aktiv und fit, aber mit dem Auszug aus Hotel Mama und steigender Faulheit habe ich zwischen innerhalb von vier Jahren 18 Kilo zugenommen. Ich hätte mich nie als sonderlich dick oder mollig bezeichnet, bin jedoch ziemlich aus der Form gekommen. Im Gesicht hab ich selbstverständlich auch sichtbar zugenommen, aber es hat sich alles in Grenzen gehalten.

Als ich bei einem gemütlichen Zockerabend mit Alex auf das Thema Fitness gekommen bin, muss ich irgendwie ein wenig Blut geleckt haben. Mir ging es anfangs primär nicht mal darum, einen tollen Körper aufzubauen. Mich haben nur diese Trägheit und die allgemeine Faulheit mit der Zeit genervt. Wenn man irgendwann zu faul ist zum Burger King zu fahren, um sich doch lieber eine Pizza zu bestellen, ist definitiv irgendetwas schief gelaufen! Als mir eine langjährige Freundin dann zeitgleich noch einen super Vertag für das lokale Fitnessstudio organisieren konnte, war der Groschen gefallen.

Alex hat einen auf mich zugeschnittenen Ernährungsplan entworfen und mir einen sehr kompakten Trainingsplan gezeigt. Nach der ersten Lebensmittelshoppingtour mit ihm und dem Probetraining, wo er mir die korrekte Ausführung meiner drei (!) Grundübungen gezeigt hat, ging es also endlich los.

Hochgerechnet habe ich über den Tag verteilt rund 2kg Essen gegessen– ich habe in meiner Diät also mehr gegessen, als je zuvor – und das war anfangs auch nicht einfach. Mit dem Abendessen habe ich in der ersten Woche jedes Mal sehr gekämpft, weil es einfach über den Tag verteilt verdammt viel war und auch die Zwischenmahlzeiten sind manchmal auf der Strecke geblieben.

Innerhalb der ersten sechs Wochen habe ich dennoch fünfeinhalb Kilo abgenommen. Es war mit der Motivation dieses Erfolges eine Leichtigkeit, das Training regelmäßig durchzuziehen. So war ich teilweise 4-5x die Woche – und wenn es nur für eine dreiviertel Stunde Cardio war – im Fitnessstudio.

Ein Mal in der Woche durfte ich mir Essenstechnisch das allseits bekannte „Cheatmeal“ gönnen. Als ich das erste Mal nach einer Woche Gesundheit pur im Burger King saß, habe ich mich ungelogen gefreut als wäre es Geburtstag und Weihnachten zu gleich! Doublesteakhouse Burger mit Käse, Pommes, Chilly Cheese Fries und BBQ Sauce essen zu können, war für mich der Himmel auf Erden. Auch wenn ich mich direkt danach irgendwie eklig gefühlt hatte, wars das allemal wert!
Mit der Motivation, in einer Woche wieder etwas ‚Verbotenes’ essen zu dürfen, ging es die nächsten Tage über auch problemlos mit Pute und Gemüse en masse weiter.

Als ich mit anderen Fitnessjunkies über den Trainingsplan geredet habe, wurde ich ab und an schief angeschaut: „Nur drei Übungen?!“ Den einen oder anderen verdutzten Blick hab ich definitiv kassiert, das Vertrauen Alex gegenüber war jedoch deutlich stärker als das offenbar vorhandene Halbwissen der anderen Jungs. So habe ich mich Training für Training an den knapp gehaltenen Trainingsplan gehalten und ich muss sagen: Ich bin nach wie vor begeistert!
Ich selbst war bei einer Sache ein wenig skeptisch: Bei den ganzen Übungen wird nirgends aktiv und gezielt der Bi- und Trizeps trainiert – im Nachhinein muss ich sagen, dass die passiv antrainierten Muskeln an den Oberarmen definitiv für sich sprechen! Nach drei Monaten hat man am ganzen Körper, im Gesicht und allgemein an meiner Ausstrahlung deutlich positive Veränderungen beobachten können.
Versteht mich nicht falsch, ich war schon immer ein sehr selbstbewusster Mensch. - dennoch ist man auf Trainingserfolge stolz und strahlt diesen Stolz unterbewusst auch aus!

Zurück zum Thema:
In den ersten sechs Wochen habe ich mich sehr strikt an den Ernährungsplan gehalten. Keinerlei Süßigkeiten, sehr viel Wasser trinken und ab und an ein Red Bull Sugarfree oder eine Coke Zero für den Geschmack. Kaffee und Espresso wurden nur noch schwarz getrunken – das war die Devise.
Alkohol war ebenfalls ein striktes Tabu, was für mich relativ ungewöhnlich war, da der eine oder andere Jacky-Cola beim Auflegen schon immer mal wieder dazu gehört hat. Bei Omas Geburtstag auf Kuchen zu verzichten war auch nicht das einfachste, aber mit genügend Willenskraft war es im Großen und Ganzen durchaus möglich.

Da im Leben aber nie alles nach Plan läuft, gab es natürlich auch bei mir das ein oder andere Hindernis. So wurde ich trainings- und ernährungstechnisch  zurückgeworfen, als ich 5 Wochen lang dank einer Kieferhöhlenentzündung außer Gefecht war.
Sich in dieser Zeit nach wie vor richtig zu ernähren, war mir einfach zu anstrengend. Demnach wurde in dieser Zeit sehr viel gecheatet. Zu meinem Verwundern hat das an meiner Figur nahezu nichts geändert. In den fünf Wochen der katastrophalen Ernährung habe ich ca. 700 Gramm zugenommen – ein Witz im Gegensatz zu den bisherigen Erfolgen. Nach der Genesung ging es jedoch direkt weiter. An den Ernährungsplan habe ich mich aber nicht mehr ganz so strikt gehalten – wenn es heiß war und ich ein Eis essen wollte, habe ich mir ein Eis gegönnt. Das kam zwar nicht all zu oft vor, aber ab und an war die Lust doch da.

Mit einer Umstellung im Trainingsplan, nachdem ich nun die Grundkraft aufgebaut habe konnten wir richtig anfangen und meine Gelenke waren bereit dafür, gepaart mit einer weniger strikten Diät, habe ich also wieder zielstrebig weiter trainiert. Und die Erfolge sind nach wie vor der Wahnsinn!

Als ich mich vor wenigen Wochen gewogen habe, sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen.
Ende November 2013 zeigte die Waage noch 82,5 Kg an – vor ca. einem Monat (nach Diät, Krankheitsphase, etc.) war ich bei 73,6 Kg! Nicht zu vergessen, dass ich nebenher ja noch Muskeln aufgebaut habe.

Abschließend bleibt mir nur noch eins zu sagen: Alex hat mir mit seinem Support eine neue Leidenschaft offenbart und ich bin einfach nur heiß darauf weiter zu machen und meinen Körper weiter zu formen. Ein Leben ohne regelmäßiges Training kann ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen – es gehört einfach zum Alltag und zum Wohlfühlen dazu!

Wer mit seinem Hintern täglich auf der Couch sitzt und sportlich abstinent ist – wie ich es jahrelang war – dem kann ich wirklich nur empfehlen: Fangt an, ihr werdet euch VIEL besser und ausgeglichener fühlen!


An Alex: Von Herzen - mach weiter so!
Was du mit deinem Blog und deinem Instagram Account für so unzählig viele Menschen machst, wie viel Zeit du selbst für fremde Leute opferst und von wie vielen ich die entsprechenden Erfolge mitbekommen habe – davor kann ich nur meinen Hut ziehen! :)

Das wars von meiner Seite aus, ich hoffe dass ich den einen oder anderen Leser motivieren konnte!

Liebe Grüße,

Jan"

Ihr seht, Jan hat, trotz Krankheit und obwohl er sich nicht zu 100% an alles gehalten hat, trotzdem bemerkenswerte Erfolge verbuchen können. Außerdem konnte er, wie er selbst geschrieben hat, weiterhin normal leben und auch ab und zu mal zugreifen und naschen.
Außerdem möchte ich noch darauf hinweisen, dass es keine "zehn Wochen zum Traumkörper" gedauert hat. Es hat seine Zeit gedauert, bis der Körper das Fett gesund (!) abgebaut hat. 
Viele Leute, die auf Diät sind und gerne Fett reduzieren würden, lassen leider ihre Gesundheit auf der Strecke. Dazu kommt jedoch bald ein Extrapost, da mir das Thema sehr wichtig ist.

Ich hoffe, euch hat der Beitrag von Jan gefallen und motiviert euch anzufangen, bzw. weiterzumachen!

Wie Jan schon geschrieben hat ist er DJ. Seine Musik läuft auch bei uns im Fitnessstudio und auf meinem MP3 Player in Dauerschleife. Seine Mixtapes möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten! Deshalb, wer auf chilligen RnB oder partymäßige Black-Music steht, sollte sich den Link und seine Facebook-Seite anschauen! Vielleicht sehen wir uns mal auf eine seiner Partys, ich bin auf jeden Fall oft dort, wenn er auflegt!:)



Bis die Tage und Danke! :)

euer Alex
@alexkitsukis auf Instagram

Kommentare:

  1. Ich kann dem ganzen nur zustimmen, Alex ist bei jeder Frage für einen da und das obwohl er einen nicht, oder nur per Mail kennt .... Ich halte mich seit einiger Zeit an viele Tips die ich von ihm bekommen hab und muss sagen es funktioniert !

    Vielen Dank Alex, ich bin froh Dich durch Zufall auf IG gefunden zu haben !

    Mach weiter so ...

    @DJ Jay ... Super Musik !

    LG Mella

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  2. Ich bin sehr beeindruckt von so viel Wissen und Erfolg.
    Ich wäre froh jemanden zu kennen, der einen gerade zu Anfang auf den oder einen richtigen Weg bringt.
    Für Neulinge wie mich ist es tatsächlich schwer gerade heraus zu bekommen was man wann essen darf / sollte / müsste.
    Was müsste man tun, um einen leichteren Einstieg zu ermöglichen?
    Gruß Claudia

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    1. Hallo Claudia,

      erstmals braucht man Wissen und einen Anhaltspunkt, wieviel man essen darf. Dafür ist ja mein Nährstoffmengenberechner da.
      Anschließend am besten per myfitnesspal selbst rumspielen und anhand seine Werte den Ernährungsplan berechnen. Ist eigentlich ganz easy! :)
      Ich werde dafür aber noch weitere Tipps posten! Nur bossle Geduld :)
      Gruß

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  3. Wird auf jeden Fall gemacht sobald meine hanteln endlich angekommen sind �� mit wie viel kg sollte ich da starten? Ich weiß das Hängt von mir ab.. Also in den armen hab ich gar keine mukkis �� da wollte ich dann vlt mit 3kg anfangen? Aber squats mit 5-6kg ist das in Ordnung?:) hab die vorger schon mit Wasserflaschen gemacht insg. 4,5kg ��

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    1. Fang lieber niedriger an und Steiger dich dann, dann schöpfst du mehr Potenzial aus :)
      Hört sich gut an, wenn du Squats mit 5-6 Kilo machst :)

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